Montag, 29. Juli 2013

Festbuchung der Kreuzfahrt

Vom Reisebüro bekam ich heute die Bestätigung, dass die Optionsbuchung nun zur Festbuchung geworden ist. Ebenfalls kam die Bestätigung der Reiserücktrittversicherung, die wir für diese Reise abgeschlossen haben. Da es bis dahin noch so lange hin ist erschien uns das sehr wichtig. Wer weiß was bis dahin alles sein kann. Natürlich bin ich optimistisch, aber 1 Jahr und 4 Monate zuvor habe ich noch nie eine Reise gebucht.

Wir werden alle auf Deck 6 (Braganza) sein. Die Kabinennummern sind auch schon bekannt. 2 Kabinen liegen direkt nebeneinander und 1 Kabine liegt gebenüber des Treppenhauses. Also sehr nahe beisammen, genauso wie wir es wollten.

Es sind noch traha - 463 Tage.

Donnerstag, 25. Juli 2013

Jungfernfahrt Costa Diadema gebucht

In diesem Jahr wird es für uns keinen Urlaub geben da unerwartet ein Auto gekauft werden musste das leider nicht geplant war. Dafür habe ich heute bereits für 2014 gebucht. Natürlich ist es noch sehr lange hin bis die Jungfernfahrt der Costa Diadema los geht, aber zum ersten Mal mit einem werftneuen Schiff durch das Mittelmeer zu cruisen stand schon länger auf meiner ToDo Liste.

Der Beginn des Baus der Costa Diadema erfolgte im Dezember 2012 und soll im Oktober 2014 fertig sein.   Insgesamt wird es für 4.947 Passagiere und 1.253 Crewmitglieder Platz bieten. Es wird das größte Kreuzfahrtschiff unter italienischer Flagen werden. Die Kosten werden sich auf ca. 550 Millionen belaufen.

Bisher habe ich nur einen Deckplan und ein paar Animationsbilder des Schiffes gesehen. 

Wir werden vom 05.11.2014 bis 10.11.2014 auf folgender Route unterwegs ein:

Mi 05.11.14 Venedig / Italien
17:00
Do 06.11.14 Bari / Italien 13:0019:00
Fr 07.11.14 Kerkyra (Korfu) / Griechenland 08:0013:00
Sa 08.11.14 Valletta / Malta 08:0013:00
So 09.11.14 Neapel / Italien 08:0013:00
Mo 10.11.14 Savona / Italien 09:00










Die Liegezeiten sind relativ kurz, viel Zeit für Besichtigungen bleibt nicht. Die Landgänge werden eher kleine Schnuppertouren durch einen Teil der Stadt werden In erster Linie geht es darum bei einer Jungfernfahrt dabei sein zu dürfen.

Wir fahren mit dem Bus von München nach Venedig. Wie ich schon oft gelesen habe soll das Auslaufen in Venedig ein einzigartiges Erlebnis sein. Außerdem ist es eine Frage der Zeit bis das noch in Venedig möglich ist, da schon etliche Male berichtet wurde, dass die Anwohner und auch der Bürgermeister die Kreuzfahrtschiffe aus der Stadt raus haben wollen.

Den einzigsten Ort in dem ich schon öfters war ist Venedig. Ich liebe einfach Venedig. Eine Stadt in der immer etwas interessantes entdeckt werden kann und es macht einfach Spaß in den engen Gassen entlang zu flanieren. Ich freue mich schon in 468 Tagen wieder dort sein zu dürfen. In Griechenland und Malta war ich noch gar nicht und freue mich vorallem auf die Hafenstädte.

Dienstag, 9. April 2013

Außer Kontrolle

Nach kurzer Zeit führte mich mein Weg wieder in's Theater obwohl ich erst vor 3 Wochen war, aber dieses Mal hatte ich eine nette Begleitung. Im Eingangsbereich waren sehr wenige Leute und ich fragte mich ob eventuell das Stück nicht so gut ist. Seit ich hier in's Theater gehe war es immer gut besucht oder bis zum letzten Platz ausverkauft. Ein wenig war ich skeptisch. Doch als das Stück los ging war ich nach kürzester Zeit hin und weg.
"Außer Kontrolle" war wirklich sehr witzig und das Publikum jauchzte ohne Ende. Die Darsteller waren grandios perfekt. Alles drehte sich um eine Leiche die gar keine war. Es hieß immer nur: "Wohin mit der Leiche?" Damit ging das ganze Verwirrspiel los. Sogar eine splitternackte Rückansicht gab es von einem Darsteller was das Publikum mehr als überraschte da etliche O-Rufe kamen. So etwas hatte ich live noch nie auf einer Bühne gesehen. Am Ende des Stücks dann nochmals eine nackte Rückansicht von einer Darstellerin. Ich kam gar nicht mehr aus dem Staunen raus und wenn es nach mir gegangen wäre hätte es noch länger "Außer Kontrolle" sein können.

Die Handlung der Komödie:
Staatsminister Richard Willey versteht es, die angenehmen Seiten seines Lebens zu genießen: statt seine Zeit in einer anstrengenden Debatte im Parlament zu vergeuden, verbringt er sie lieber bei einem Schäferstündchen mit der Sekretärin seines stärksten politischen Konkurrenten. Soweit der Plan. Doch beim Betreten des noblen Hotelzimmers erwartet ein lebloser Körper die beiden Turteltauben. Ein Skandal ist vorprogammiert, die politische Karriere akut gefährdet! Willey und sein eilig ins Hotel beorderter Sekretär Georg setzen alle Hebel in Bewegung, um die Leiche so schnell wie möglich zu entsorgen. Doch ein neugieriger Hoteldirektor, ein Zimmerkellner und die Partner der beiden potenziellen Ehebrecher vereiteln unentwegt jeden Versuch, den ungebetenen Besucher möglichst schnell und unauffällig zu beseitigen.

Der Autor der Komödie Ray Cooney, ist seit Jahrzehnten ein Garant für turbulente Lachmuskel beanspruchende Komödien.

Soviel wie bei dieser Komödie habe ich schon lange nicht mehr gelacht. Einfach der Burner! Von solchen Aufführungen will ich zukünftig noch mehr sehen.

Dienstag, 19. März 2013

Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs

Nach langer Zeit war ich wieder mal alleine im Theater. Da mich der Titel sehr ansprach und ich bekennende Musical Liebhaberin bin ging ich natürlich mit einer großen Erwartung dort hin. Das Stück wurde nur einmal in Straubing gespielt und war somit auch gleich Premiere. Aufgeführt wurde es vom Landestheater Niederbayern. Am 15.03. feierte das Stück Premiere in Landshut und war gleichzeitig auch deutsche Erstaufführung.

Theater Straubing


Skulptur neben dem Eingang


Die Handlung des Musicals: 
Die Schauspielerin Pepa ist verzweifelt: Ihr Freund, der Schürzenjäger Iván, hat mit ihr per Ansage auf dem Anrufbeantworter Schluss gemacht. Bei dem Versuch, eine letzte Aussprache mit dem Ex zu führen, deckt sie sein Doppelleben auf: Iván ist bereits mit Lucia verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Die vor 20 Jahren verlassene Lucia sinnt nun ausgerechnet jetzt auf Rache. Pepa fällt aus allen Wolken, als plötzlich Carlos, eben jener Sohn aus Iváns erster Ehe, mit seiner Verlobten vor der Tür steht, weil er Pepas Wohnung kaufen möchte. Als dann auch noch ihre Freundin Candela, die sich mit einen schiitischen Terroristen eingelassen hat und auf der Flucht vor der Polizei ist, auftaucht und um Asyl bittet, weiß Pepa gar nicht mehr, wo ihr der Kopf steht, und der Nervenzusammenbruch rückt in erreichbare Nähe. Ein hausgemachter Gazpacho, angereichert mit Schlafmitteln, soll die Ruhe wiederherstellen. Leider stiftet er nur weitere Verwirrung und eine atemlose Reise durch Madrid …

Die von Regisseur Pedro Almodóvar bis ins kleinste Detail wohldurchdachte Screwball-Komödie Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs (1988), die ihm eine Oscar-Nominierung und den internationalen Durchbruch bescherte, wurde von David Yazbek und Jeffrey Lane kongenial für die Bühne adaptiert. Sie folgen dem Drehbuch Szene für Szene und reichern den Stoff mit ihrem eigenen schrägen Humor und eingängigen, von Latino-Rhythmen beeinflussten Songs an. 2010 feierte das Musical seine Broadway-Premiere. 

Das Musical hat mir sehr gut gefallen. Es gab packende Rhythmen, guten Gesang, verrückte Klamotten, eine Stadt die niemals schläft und viel zu lachen.

Quelle: Landestheater Niederbayern

Sonntag, 24. Februar 2013

Musical Oliver in Straubing

Kurzfristig ergatterte ich noch Karten für das Musical Oliver. Darüber habe ich mich sehr gefreut, da es insgesamt nur 9 mal in Straubing gespielt wurde.

Produziert wurde das Stück von der Crazy Musical Company die Anfang 2012 gegründet wurde. Oliver ist das erste Stück der Company das aufgeführt wurde. Ich hoffe es werden noch viele Folgen. Beteiligt waren bei dem Stück rund 80 Leute vor und hinter der Bühne. Eine sehr starke Leistung für eine Amateuertheatergruppe.

Die Handlung basiert auf der Geschichte von Oliver Twist, geschrieben von Charles Dickens, einem Waisenjungen in England. Das Stück ist keine leichte Kost, da die Geschichte schon sehr traurig ist, aber ein gutes Ende nimmt.

Der Komponist Lionel Bart schrieb die Musik dazu. Die Uraufführung war 1960 in den USA. Erst im Jahr 1985 wurde das Stück erstmals in deutscher Sprache in Salzburg aufgeführt.



Montag, 10. Dezember 2012

Ausschiffung und Heimreise

Der Tag der Heimreise war gekommen und wir wollten nicht nach Hause. Die Zeit auf dem Schiff war wunderbar. Gegen 09:00 Uhr verließen wir unsere Kabine mit unserem Handgepäck und gingen zum Frühstück.

Unsere Ausschiffung war für ca. 11:00 Uhr geplant sobald der Bus von München kam der wieder neue Gäste brachte. Um das tolle Schiffsfeeling noch einzufangen legten wir uns an Deck und genossen die Sonne. Es hatte ca. 15° Grad und mit Decke konnte man es dort gut aushalten.




Kurz vor der Ausschiffungszeit gingen wir in's Theater denn dort war der Treffpunkt für alle die mit dem Bus nach München fuhren. Da der Bus aufgrund Schneefalls in Österreich eine Verspätung hatte verließen wir das Schiff erst kurz vor 12:00 Uhr. Wir blickten nochmals zurück auf die tolle Costa Deliziosa und verließen das sonnige Genua.


Bye, bye

Bei der Raststätte Inntal Ost stiegen die ersten Mitreisenden aus. Ich bin auch kurz aus dem Bus und was ich sah gefiel mir gar nicht. SCHNEE! Als ich im Bus zurück war wurde es Zeit Socken anzuziehen. In Genau war es warm genug um ohne Socken herum zu laufen. Doch hier war der Winter. Um 22:30 Uhr kamen wir in München Fröttmaning an wo bereits meine Eltern warteten um un abzuholen.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Tag 10 - Rom

Etwas verspätet so gegen 08:15 Uhr kamen wir in Civitavecchia an. Das ist sozusagen der Heimathafen von Rom. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zu den Shuttle Bussen die kostenlos angeboten wurden. Allerdings war es sehr anstrengend einen Platz in einem der Busse zu ergattern. Am schlimmsten waren die Italiener die drängelten sich ohne Ende vor. Sowas muss wirklich nicht sein. Durch die Drängelei schafften wir es nicht mehr in den 1. Bus zu kommen und mussten auf den 2. Bus warten.

Die Sonne schien aber es war sehr windig während wir auf den nächsten Bus warteten. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam endlich der Bus und brachte uns aus dem Hafen zum Ortseingang. Von dort aus ist es nicht mehr weit zum Bahnhof. Am Schalter kauften wir ein Ticket für 12 Euro für die Hin- und Rückfahrt. In knapp einer Stunde brachte uns der Zug nach Roma S. Piedro.


Wir stiegen beim Vatikan aus und blieben gleich bei ein paar Souvenirläden hängen. D. kaufte sich ein Rom Sweatshirt und ich eine Tasche. Durch das Bummeln vergaßen wir die Zeit und erreichten erst nach 12:00 Uhr den Petersplatz.





Wir sahen nur noch ganz kurz unseren deutschen Papst vom Fenster aus. Für ein Foto reichte es leider nicht mehr. Doch wir waren selber Schuld, wussten wir doch, dass er immer sonntags um 12:00 Uhr am Fenster zu sehen ist.

Leider war unser deutscher Papst schon wieder weg




Als nächstes kamen wir an der Engelsburg vorbei und überquerten den Tiber. Dort nervten viele Händler mit irgendwelchen unnützen Sachen die sie verkaufen wollten. Es war wirklich schwer an diesen vorbei zu kommen.






Vittorio Emmanuele Monument
Trajans Säule (rechts)
Trajansforum
Wir machten uns auf dem Weg zum Colloseum. Eine Innenbesichtung kam aufgrund des Zeitmangels nicht in Frage obwohl ich es mir gerne angeschaut hätte. Von Außen betrachtet gefiel es mir sehr gut.



Trevi Brunnen

Leider haben wir die Spanische Treppe nicht mehr geschafft und ob wir nochmals nach Rom kommen ist auch fraglich denn wir haben am Trevi Brunnen keine Münze über die Schulter geworfen. Das heißt in der Regel, dass wir nicht mehr nach Rom kommen werden.

Wegen 3 Minuten verpassten wir unseren Zug nach Civitavecchia und hatten aber Glück. 30 Minuten später fuhr nochmals einer obwohl es mit diesem Zug etwas knapp werden würde. Falls jetzt noch etwas schief gehen sollte (Zug defekt oder keine Ahnung was) bestand die Möglichkeit, dass wir das Schiff verpassen. Etwas beruhigt waren wir als wir mit bekamen, dass noch etliche andere Kreuzfahrt Passagiere im Zug waren. Ein mulmiges Gefühl blieb trotzdem. Es lief aber alles gut und wir kamen pünklich am Bahnhof in Civitavecchia an. Nun hieß es schnell zum Shutllebus zu laufen damit wir den letzten noch bekamen. Ich ging dann als Drittletzte auf's Schiff bevor hinter uns zu gemacht wurde. Es war wirklich sehr sehr knapp.

Die Dusche vor dem Abendessen tat sehr gut weil es in Rom wirklich eisig kalt war obwohl den ganzen Tag die Sonne geschienen hat. Wir gingen zu unserem letzten A la carte Abendessen auf dieser Reise.

Spargel und Schinkenroulade serviert mit grünen Salat und Balsamico

Rinderragout mit Curry, Reis und Pappadomus

Allen war bewusst, dass wir uns nicht mehr wiedersehen würden. Es war irgendwie ein komisches Gefühl nach 10 Tagen von Leuten Abschied zu nehmen die wir zuvor nicht kannten und uns nun so vertraut waren. 
Wir waren wirklich eine tolle Truppe. Das Essen war wieder ausgezeichnet. Wir verabschiedeten uns auch noch von unseren Kellner und gingen in's Theater. Nach der Show des Bauchredners Samuel Barleti trafen wir uns alle noch einmal in der Tanzbar um uns endgültig zu verabschieden. Irgendwie wollte keiner gehen aber irgendwann musste es sein da wir noch alle unsere Koffer packen mussten.

Bis 01.00 Uhr nachts mussten die gepackten Koffer vor der Kabine stehen damit sie eingesammelt werden um dann bei der Ausschiffung komplett an Land gebracht werden können. Leider wurden wir nicht fertig und es wurde eine halbe Stunde später. Wir haben dann alle nochmals geduscht und sind um 2:30 Uhr zu Bett.