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Dienstag, 2. Juni 2015

Moin, moin Hamburg

In diesem Jahr ist für mich keine größere Reise geplant da ich an vielen Baustellen arbeite und das hat für mich in diesem Jahr absolute Priorität. Es ist einfach mal Zeit vieles in meinen Leben aufzuräumen deshalb wird in diesem Jahr bewusst auf Reisen verzichtet.

Durch einen glücklichen Zufall geht es für mich im August für 4 Tage (3 Nächte) nach Hamburg. Wir werden mit dem Zug fahren. Erst mit der Regionalbahn ab meinem Heimatort, später dann mit dem Intercity und ab Nürnberg mit dem ICE.

Wir werden im Hotel Ibis Styles Hamburg Alster City nächtigen. Das liegt recht zentral wie ich bei Google Maps sehen konnte.

Als absoluter Musicalfan darf natürlich ein Theaterbesuch in Hamburg nicht fehlen wo es über 60 Theaterhäuser gibt. Ich werde mir zum 2. Mal das Phantom der Oper anschauen. Online haben wir die Karten bestellt und sie liegen ausgedruckt zuhause.

Bildergebnis für hamburg wappen

Dienstag, 13. Mai 2014

Was der Butler sah

Endlich wurde wieder mal eine Komödie im nahe gelegenen Theater aufgeführt. Der Titel war etwas ungewöhnlich, da er mit der Handlung des Stücks nichts zu tun hatte. Gemeint ist nämlich nur der Blick durch's Schlüsselloch.

Die Handlung der Komödie:
Der Protagonist des Stückes ist der angesehene Psychiater Dr. Prentice. Mit der missglückten Verführung seiner zukünftigen Sekretärin, legt er den Grundstein für die darauffolgenden Verstrickungen der Geschehnisse. Schlimm genug, dass ihn seine Ehefrau beinahe bei seinem Fehltritt erwischt, spitzt sich die Lage mit der Ankunft eines Vertreters der Gesundheitsbehörde weiter zu. Dr. Prentice sieht als einzigen Ausweg aus seiner Misere, die nackte, hinterm Vorhang versteckte Sekretärsanwärterin Geraldine Barclay, als seine Patientin auszugeben. Der ursprünglich zur Inspektion der Klinik angereiste Dr. Rance, nimmt sich ihrer Behandlung sofort an und erklärt sie nach schwer nachvollziehbarer Beweisführung, für geisteskrank. So beginnt ein Tag voller verworrener Geschehnisse, die durch die Einführung der Charaktere des Hotelpagen Nick und des Polizisten noch dramatischer gestaltet werden. Die vielen nebeneinander laufenden Handlungsstränge und der schnelle Wechsel der Szenen, unterstützen den rasanten Lauf der Dinge. Die Geschwindigkeit der Darstellung und sicher auch die Verwirrung der Zuschauer nehmen solange zu, bis es zum höchst unerwarteten Ende des Stückes kommt.

Der britische Dramatiker Joe Orton (1933-1967 wurde von seinem Lebensgefährten erschlagen) verfasste diese Kömodie. Von Anfang an wurde mit Vollgas gespielt, es war sehr verwirrend, es wurde viel nackte Haut gezeigt und das Ende war eine Überraschung. Mir hat es gut gefallen aber es war nicht so gut wie die Komödie vom Vorjahr.
Quelle: Wochenblatt

Dienstag, 4. Februar 2014

Anna Karenina

Den Film über Anna Karenina mit der Schauspielerin Sophie Marceau aus dem Jahr 1997 hatte ich natürlich gesehen und dadurch war mir die Handlung bekannt. Allerdings wollte ich die Handlung live im Theater erleben, deshalb entschied mich das Stück anzuschauen. Die Vorstellung war ausverkauft.

Die Handlung des Schauspiels:
Eine Frau lebt ganz für ihre Gefühle, der Gesellschaft und den Konventionen zum Trotz – und scheitert. Anna Karenina lebt in einer harmonischen, aber wenig liebevollen Ehe mit Alexej Karenin in St. Petersburg. Sie hat sich in ihrem Leben eingerichtet. Dies ändert sich, als sie den jungen Grafen Wronskij kennenlernt. Beide verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Als Anna ein Kind von ihm erwartet, muss sie ihrem Mann den Betrug gestehen. Der ist bereit ihr zu verzeihen, wenn sie die Beziehung sofort abbricht, was sie zunächst auch tut. Doch nach der Geburt ihrer Tochter kehrt sie zu Wronskij zurück. Die beiden gehen für ein Jahr ins Ausland, dann treibt Anna die Liebe zu ihrem Sohn aus der Ehe mit Karenin nach Russland zurück. Hier muss sie erkennen, dass in der Gesellschaft für Ehebrecherinnen kein Platz ist. Sie und Wronskij ziehen sich auf ein abgelegenes Landgut zurück. Aber ihre Liebe hat keine Zukunft. Getrieben von Verzweiflung und Einsamkeit, glaubt Anna, nur noch einen einzigen Ausweg zu haben… 

Eine dramatische Geschichte die sehr lebendig und mit Tiefsinn von den Darstellern umgesetzt wurde. Das Stück von Leo Tolstoi, überarbeitet von John von Düffels als Bühnen Fassung, wurde hervorragend dargestellt und hatte viel mehr Dramatik als der Film.

Katharina Elisabeth Kram (Anna), Tobias Ulrich (Wronskij)
Quelle: Wochenblatt

Freitag, 31. Januar 2014

Tanzsalon

Nicht wie gewohnt ging ich heute in mein sonstiges Theater in Straubing sondern besuchte "Das Theater an der Rott" in Eggenfelden. Die Einrichtung ist viel eleganter und hat viel mehr Stil, so schön ist das Theater in Straubing nicht.

Theater Eggenfelden

Der Tanzabend wurde von der hiesigen Tanzschule von Gabriela Büttner veranstaltet und es wirkten etliche Schüler und Schülerinnen ihrer Schule mit.

Spruch oberhalb des Theaterbüros


Gleich geht es los

Der Tanzsalon erinnert sich an die vielen Epochen des Tanzes. Beginnend in den 20iger Jahren mit dem Charleston, gefolgt vom Swing und Tango. Danach wurde zu der Musik von Elvis Presley und den Beatles getanzt. Genauso tauchte "Lollipop" auf. Es ging dann in die wilden 70iger mit Flower Power, Breakdance durfte auch nicht fehlen und der King of Pop mit "Black and White" wurde auch nicht vergessen.

Ein wirklich sehr gelungener Tanzsalon.

Im Anschluss tranken wir noch etwas im Theatercafe, dass ebenfalls ein tolles Ambiente hat. Leider vergaß von dort Fotos zu machen.

Tischdeko im Theatercafe

Samstag, 16. November 2013

Unser Rudi mog koa Wei

Kurzfristig ergatterte B. noch zwei Karten für oben genanntes Stück. Voller Freude fuhren wir nach Oberpiebing wo die Aitracher Theatergruppe im Gasthof Hollermeier das Stück aufführte.

Das ländlische Stück wurde von Toni Lauerer in 3. Akten geschrieben. Diesen durfte ich letztes Jahr live beim Bayern 1 Fest in Bad Füssing erleben.
 
Worum geht's?
Es ist ein Kreuz mit dem Zankl Rudi: Obwohl er schon 34 Jahre alt ist, macht er keinerlei Anstalten, sich um eine Frau zu schauen. Lieber besucht er mit seinem besten Freund die Spiele des geliebten Münchner Fußball-Vereins, dessen örtlicher Fanclubvorsitzender er ist.

Die Mutter, die ihren Sprößling immer noch bekochen und bewaschen muß, ist grantig und der wehleidige Vater ist grantig, weil die Mutter grantig ist. So kanns nicht weitergehen und deshalb werden Viehhändler und Pfarrer um Hilfe bei der Brautschau gebeten. Beide bemühen sich auch redlich, bringen aber mit ihren Heiratskandidatinnen ein heilloses Durcheinander auf den Zankl-Hof, da es zu peinlichsten Verwechslungen kommt.

Der Rat des Freundes an Rudi „Du muaßt einfach gschert sei, dann mog di gwies koane!“ entpuppt sich als Katastrophe, da Rudi seine Gschertheit am falschen Objekt auslässt. Erst nach vielen Verwicklungen kommt es zum unerwarteten Happy-End. 


Fazit: 
Eine gelungene Aufführung mit tollen Darstellern. Wir haben sehr viel gelacht, geschrien und zum Teil kamen uns auch die Tränen. Was will man mehr an einem trüben kalten Samstagabend.

Dienstag, 9. April 2013

Außer Kontrolle

Nach kurzer Zeit führte mich mein Weg wieder in's Theater obwohl ich erst vor 3 Wochen war, aber dieses Mal hatte ich eine nette Begleitung. Im Eingangsbereich waren sehr wenige Leute und ich fragte mich ob eventuell das Stück nicht so gut ist. Seit ich hier in's Theater gehe war es immer gut besucht oder bis zum letzten Platz ausverkauft. Ein wenig war ich skeptisch. Doch als das Stück los ging war ich nach kürzester Zeit hin und weg.
"Außer Kontrolle" war wirklich sehr witzig und das Publikum jauchzte ohne Ende. Die Darsteller waren grandios perfekt. Alles drehte sich um eine Leiche die gar keine war. Es hieß immer nur: "Wohin mit der Leiche?" Damit ging das ganze Verwirrspiel los. Sogar eine splitternackte Rückansicht gab es von einem Darsteller was das Publikum mehr als überraschte da etliche O-Rufe kamen. So etwas hatte ich live noch nie auf einer Bühne gesehen. Am Ende des Stücks dann nochmals eine nackte Rückansicht von einer Darstellerin. Ich kam gar nicht mehr aus dem Staunen raus und wenn es nach mir gegangen wäre hätte es noch länger "Außer Kontrolle" sein können.

Die Handlung der Komödie:
Staatsminister Richard Willey versteht es, die angenehmen Seiten seines Lebens zu genießen: statt seine Zeit in einer anstrengenden Debatte im Parlament zu vergeuden, verbringt er sie lieber bei einem Schäferstündchen mit der Sekretärin seines stärksten politischen Konkurrenten. Soweit der Plan. Doch beim Betreten des noblen Hotelzimmers erwartet ein lebloser Körper die beiden Turteltauben. Ein Skandal ist vorprogammiert, die politische Karriere akut gefährdet! Willey und sein eilig ins Hotel beorderter Sekretär Georg setzen alle Hebel in Bewegung, um die Leiche so schnell wie möglich zu entsorgen. Doch ein neugieriger Hoteldirektor, ein Zimmerkellner und die Partner der beiden potenziellen Ehebrecher vereiteln unentwegt jeden Versuch, den ungebetenen Besucher möglichst schnell und unauffällig zu beseitigen.

Der Autor der Komödie Ray Cooney, ist seit Jahrzehnten ein Garant für turbulente Lachmuskel beanspruchende Komödien.

Soviel wie bei dieser Komödie habe ich schon lange nicht mehr gelacht. Einfach der Burner! Von solchen Aufführungen will ich zukünftig noch mehr sehen.

Dienstag, 19. März 2013

Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs

Nach langer Zeit war ich wieder mal alleine im Theater. Da mich der Titel sehr ansprach und ich bekennende Musical Liebhaberin bin ging ich natürlich mit einer großen Erwartung dort hin. Das Stück wurde nur einmal in Straubing gespielt und war somit auch gleich Premiere. Aufgeführt wurde es vom Landestheater Niederbayern. Am 15.03. feierte das Stück Premiere in Landshut und war gleichzeitig auch deutsche Erstaufführung.

Theater Straubing


Skulptur neben dem Eingang


Die Handlung des Musicals: 
Die Schauspielerin Pepa ist verzweifelt: Ihr Freund, der Schürzenjäger Iván, hat mit ihr per Ansage auf dem Anrufbeantworter Schluss gemacht. Bei dem Versuch, eine letzte Aussprache mit dem Ex zu führen, deckt sie sein Doppelleben auf: Iván ist bereits mit Lucia verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Die vor 20 Jahren verlassene Lucia sinnt nun ausgerechnet jetzt auf Rache. Pepa fällt aus allen Wolken, als plötzlich Carlos, eben jener Sohn aus Iváns erster Ehe, mit seiner Verlobten vor der Tür steht, weil er Pepas Wohnung kaufen möchte. Als dann auch noch ihre Freundin Candela, die sich mit einen schiitischen Terroristen eingelassen hat und auf der Flucht vor der Polizei ist, auftaucht und um Asyl bittet, weiß Pepa gar nicht mehr, wo ihr der Kopf steht, und der Nervenzusammenbruch rückt in erreichbare Nähe. Ein hausgemachter Gazpacho, angereichert mit Schlafmitteln, soll die Ruhe wiederherstellen. Leider stiftet er nur weitere Verwirrung und eine atemlose Reise durch Madrid …

Die von Regisseur Pedro Almodóvar bis ins kleinste Detail wohldurchdachte Screwball-Komödie Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs (1988), die ihm eine Oscar-Nominierung und den internationalen Durchbruch bescherte, wurde von David Yazbek und Jeffrey Lane kongenial für die Bühne adaptiert. Sie folgen dem Drehbuch Szene für Szene und reichern den Stoff mit ihrem eigenen schrägen Humor und eingängigen, von Latino-Rhythmen beeinflussten Songs an. 2010 feierte das Musical seine Broadway-Premiere. 

Das Musical hat mir sehr gut gefallen. Es gab packende Rhythmen, guten Gesang, verrückte Klamotten, eine Stadt die niemals schläft und viel zu lachen.

Quelle: Landestheater Niederbayern

Sonntag, 24. Februar 2013

Musical Oliver in Straubing

Kurzfristig ergatterte ich noch Karten für das Musical Oliver. Darüber habe ich mich sehr gefreut, da es insgesamt nur 9 mal in Straubing gespielt wurde.

Produziert wurde das Stück von der Crazy Musical Company die Anfang 2012 gegründet wurde. Oliver ist das erste Stück der Company das aufgeführt wurde. Ich hoffe es werden noch viele Folgen. Beteiligt waren bei dem Stück rund 80 Leute vor und hinter der Bühne. Eine sehr starke Leistung für eine Amateuertheatergruppe.

Die Handlung basiert auf der Geschichte von Oliver Twist, geschrieben von Charles Dickens, einem Waisenjungen in England. Das Stück ist keine leichte Kost, da die Geschichte schon sehr traurig ist, aber ein gutes Ende nimmt.

Der Komponist Lionel Bart schrieb die Musik dazu. Die Uraufführung war 1960 in den USA. Erst im Jahr 1985 wurde das Stück erstmals in deutscher Sprache in Salzburg aufgeführt.